Allschwil: Katholiken und Reformierte nutzen ihre Immobilien neu
Kulturzentrum und gewinnbringende Wohnungen: Katholiken und Reformierte nutzen ihre Immobilien neu
Die Kultur in Allschwil hat endlich die lange ersehnten Räumlichkeiten erhalten. Die Theresienkirche ist neuerdings als Kulturraum zu mieten. Nebenan wird aus einem Kirchgemeindezentrum Wohnraum.
Die Kirche St. Theresia in Allschwil erhält eine erweiterte Nutzung: Kultur. Bild: Kenneth Nars
Zwei Kirchen hat die Römisch-katholische Kirche in Allschwil, St. Peter und Paul sowie St. Theresia. Zusätzlich besitzt sie weitere Bauten. Doch wie fast überall sinkt die Anzahl der Gläubigen – die Steuereinnahmen sind entsprechend tiefer. „Unsere Räume sind zu wenig genutzt und kosten uns viel“, sagt Beat Züger. Er ist Leiter der Kommission Theresia – Kultur und Begegnung, mit dem die Kirchgemeinde neue Wege gehen will, um die kirchlichen Räume besser zu nutzen. Konkret lautet das Ziel: Die Theresienkirche soll zu einem Kulturraum werden.
Neue Wege für kirchliche Immobilien
Mit dieser Initiative setzen die Katholiken in Allschwil ein Zeichen für eine innovative Nutzung ihrer Immobilien. Die Theresienkirche steht ab sofort als Kulturraum zur Verfügung und bietet damit eine neue Plattform für kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde. Diese Entwicklung ist nicht nur eine Bereicherung für das kulturelle Leben in Allschwil, sondern auch eine Möglichkeit, die finanziellen Lasten der Kirchengemeinde zu verringern.
Wohnraum statt Leerstand
Parallel dazu wird das benachbarte Kirchgemeindezentrum zu Wohnraum umgebaut. Dieser Schritt ist ein weiterer Baustein in der Strategie, die bestehenden Immobilien sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Allschwil profitiert somit doppelt: durch die Belebung der Kulturszene und durch die Schaffung neuer Wohnungen.
Die Reformierte Kirche in Allschwil verfolgt ähnliche Pläne und prüft derzeit die Möglichkeiten, ihre eigenen Immobilien effektiver zu nutzen. Dieser Trend zeigt, dass die Kirchen in der Region bereit sind, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und innovative Lösungen zu finden.
Fazit
Die neuen Nutzungsmodelle der kirchlichen Immobilien in Allschwil sind ein positives Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne miteinander verbunden werden können. Durch die Umwandlung der Theresienkirche in einen Kulturraum und die Schaffung von Wohnraum im Kirchgemeindezentrum setzen die Katholiken und Reformierten ein Zeichen für eine zukunftsorientierte Nutzung ihrer Ressourcen.
Diese Entwicklungen sind nicht nur ein Gewinn für die Kirchen, sondern auch für die gesamte Gemeinde Allschwil, die von den neuen kulturellen und wohnwirtschaftlichen Möglichkeiten profitiert.
