Schweizer Immobilien-Verkäufer erhalten noch immer den Wunschpreis
Preisvorstellungen werden in den meisten Fällen durchgesetzt
Die aktuelle Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt zeigt, dass Verkäufer von Wohneigentum in den meisten Fällen ihre Preisvorstellungen durchsetzen können. Die jüngsten Berichte der Immoexperten von Raiffeisen, basierend auf der Immobilienstudie zum dritten Quartal, bestätigen diesen Trend. Trotz der Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage bleiben die Transaktionspreise nahezu deckungsgleich mit den angebotenen Preisen.
Nachfrage und Zahlungsbereitschaft
Die Transaktionszahlen beim Wohneigentum laufen dem Angebot immer noch hinterher. Dies bedeutet, dass die Nachfrage nach Immobilien weiterhin hoch ist. Die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft der Käufer liegt zwar deutlich unter den Preisvorstellungen der Verkäufer, dennoch finden die meisten Objekte zu den geforderten Preisen einen neuen Besitzer. Die obige Grafik der Immobilienstudie verdeutlicht dies insbesondere beim Stockwerkeigentum.
Geringe Abweichung nach unten
Seit Ende des vergangenen Jahres zeigt sich nur eine geringe Abweichung nach unten bei den Transaktionspreisen. Dies bedeutet, dass die Verkäufer in den meisten Fällen einen Käufer finden, der bereit ist, den geforderten Preis zu bezahlen. Raiffeisen hält fest, dass Verkäufer, die ihr Objekt nicht loswerden, sich oft dazu entscheiden, es zu behalten, anstatt den Preis zu senken.
Strategien der Verkäufer
Verkäufer, die keinen Käufer finden, sind in der Regel nicht bereit, ihre Preisvorstellungen zu senken. Stattdessen behalten sie das Eigentum. Diese Strategie scheint sich auszuzahlen, da der Markt weiterhin stabil bleibt und die Preisvorstellungen realistisch umgesetzt werden können.
Fazit
Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt sich robust und stabil. Verkäufer können ihre Preisvorstellungen in den meisten Fällen durchsetzen, was auf eine weiterhin hohe Nachfrage und eine geringe Abweichung bei den Transaktionspreisen hindeutet. Die Strategie, das Eigentum zu behalten, wenn kein Käufer gefunden wird, scheint sich für viele Verkäufer auszuzahlen. Die Immobilienstudie von Raiffeisen bestätigt diesen positiven Trend und zeigt, dass der Schweizer Immobilienmarkt auch in Zukunft stabil bleiben dürfte.
